Erzählcafé: Geschichte in Geschichten

Am Donnerstag, 29. Januar, lädt der Langwedeler Kulturverein ab 14.30 Uhr zu einem Erzählcafé in das Häuslingshaus (Auf dem Sandberg 11) ein. Man erhofft sich dabei einen ebenso unterhaltsamen wie spannenden Nachmittag – und den Erhalt eines gehörigen Stücks deutscher Geschichte.
Gewachsen ist die Idee dazu nicht allein beim Langwedeler Kulturverein. Hintergrund ist das „Netzwerk Erinnerungskultur“, das im vergangenen November in Fahrt kam und dem eine Initiative des Kreistags voraus ging. Das Ziel dabei: Die Regionalgeschichte des 20. Jahrhunderts im Landkreis Verden aufzuarbeiten. Was für den einen oder anderen möglicherweise beeindruckend oder gar einschüchtern klingt, wird in Langwedel von Silke Fronzek (auch bekannt als Gästeführerin Mine Cordes) und Christoph Meyer (1. Vorsitzender des Touristikvereins, unter anderem) aber völlig unverkrampft angegangen.

Häuslingshaus Langwedel
Das Häuslingshaus selber kann im übertragenen Sinn viele Geschichten zur Geschichte und dem Leben normaler Menschen erzählen. Kein schlechter Ort für ein Erzählcafé. (Foto: Wenck)

 

Wer zu dem Erzählcafé kommt, muss auf keinen Fall befürchten, dass er da vor versammelter Mannschaft fertige Geschichten aus seine Jugendzeit erzählen muss. Man sitzt gemütlich beisammen, Christoph Meyer wird sehr wahrscheinlich seine Kiste mit Erinnerungsstücken aufmachen: etwa dem alten gusseisernen Bügeleisen, der alten Bahnkarte aus Pappe, dem schwarzen Bakelittelefon oder dem Braunkohlebrikett.

Klar weiß Meyer dazu etwas zu erzählen, und, jede Wette, so manchem Cafébesucher wird auch eine Erinnerung, eine Geschichte einfallen. „Und so wird Geschichte in Geschichten nachvollziehbar“, sagt Christoph Meyer. Und das will man nicht einfach in der Versenkung verschwinden lassen. „Eingeladen ist dabei eigentlich jeder.“

Wer kommen möchte, der wird gebeten sich bei Silke Fronzek (Tel. 04232 8108) anzumelden. Dann weiß man, wie viel Kuchen man backen und wie viel Kaffee man aufsetzen muss. Beides ist gegen einen kleinen Obolus zu haben.

Der Artikel von Jens Wenck erschien im Achimer Kreisblatt, das ihn uns freundlicher Genemigung zur Verfügung gestellt hat. Sie können sich den Artikel auch als pdf herunterladen.

 

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