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Radtour
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Langwedel erFAHRENDie ganze Radtour gibt es auch zum Herunterladen und Ausdrucken als PDF-Datei: Der ausgeschilderte Weg beginnt am Langwedeler Rathaus, wo der Brunnen von 1991 daran erinnert, dass in Langwedel für die Fuhrleute früherer Zeiten ein bedeutender Ausspann gewesen ist. Sie fahren die "Große Straße" in Richtung Verden und biegen an der Ampel in die Straße "Am Burgbad" ein.Besuchen sie das von Mai - Sept. geöffnete Burgbad an historischer Stelle.Im Eingangsbereich sind Mauerreste der an dieser Stelle von ca. 1222-1866 vorhandenen Bischofsburg und eine Infotafel zu sehen. Über "Quappenbruch" gelangen sie zur Langwedeler Bahnhofstraße. Wenn Sie mögen, kehren Sie hier in Klenkes Gasthaus mit Biergarten ein und bewundern im Herrenkamp, der Keimzelle des heutigen Ortes, die wunderschönen alten Eichen. Hinter dem Bahntunnel biegen Sie rechts ab in die "Birkenallee" Richtung Förth, vorbei an Kindergarten und Müllumladestation. Ab der kleinen Bahnschranke fahren Sie parallel zur „Amerikalinie", die Berlin über Uelzen mit Bremen verbindet; auf dieser Strecke sind früher die Auswanderer zu den Übersee-Häfen gefahren. Die Siedlung Nindorf ist im wesentlichen nach dem Krieg entstanden, als Flüchtlinge dort eine neue Heimat fanden. Hier sind das private Fahrzeugmuseum Drewes und die Heid- schnuckenschäferei Hehmsoth erwähnenswert. Weiter geht es an Holtebüttel vorbei, wo Sie die Freilichtbühne besuchen können. Der RWE-DEA-Konzern fördert hier Erdgas in 5000 Meter Tiefe. Sie fahren nun durch Schülingen - hier ist eine Planwagenfahrt möglich - und sanft bergauf geht es am Overing vorbei: Genießen Sie am Rastplatz dieses Forstortes die Fernsicht, bei gutem Wetter ist Bremen zu sehen. Völkersen ist Ihr nächstes Ziel; Sie können im Hofladen und beim Bäcker (Stuben-Cafe) Langwedeler Böller-Brot einkaufen. Sie verlassen das Dorf auf der "Rotenburger Straße" und biegen links ab zum Düvelshagen. Hier finden sie einen großen Rastplatz mit RWE-Infotafel zur Erdgasgewinnung. Geradeaus gelangen Sie in den Staatsforst Spange. Beim nächsten Querweg biegen Sie links ab Richtung Haberloh oder machen rechts einen Abstecher zum Forsthaus Spange (900 m). Grillplatz, Waldspielplatz und Lehrpfad laden zum Verweilen ein. Durch abwechslungsreiche Geestlandschaft kommen Sie nach Haberloh, das durch Landwirtschaft und Pferdezucht geprägt ist. Besuchen Sie das Hofcafe. Radeln Sie nun nach Süden, biegen rechts in einen stillen Wirtschaftsweg ab, um über die "Ottersberger Straße" wieder nach Völkersen zu gelangen. Halten Sie sich vor der Gaststätte, die zur Rast einlädt, rechts und fahren Sie zwischen den Sportplätzen hindurch, um dann wieder rechts Richtung Langwedelermoor zu radeln. Hier zeigt sich Ihnen die Landschaft am 53. Breitengrad von einer ganz anderen Seite, und wenn Ihnen danach zumute ist, können Sie hier vom Rad auf das Pferd wechseln. Naturliebhaber sollten sich den Biotopbereich „Kiebitzmoor" nicht entgehen lassen. Sie nehmen nun die "Grasdorfer Straße", biegen erst links und dann rechts ab und folgen einem schattigen Wirtschaftsweg, an dessen Ende Sie links fahren. „Schwedenschanze", eine mittelalterliche Befestigungsanlage. Sie unterqueren die Autobahn und später die Bahn und schon sind Sie in Etelsen. Rechts die Windmühle „Jan Wind", links die Kirche „Zum guten Hirten", beide einen Besuch wert. Auf der "Bremer Straße" fahren Sie ein Stück Richtung Achim und überqueren beim Fleischerei-Imbiss die Straße, dann laden Schloss und Schlosspark zum Verweilen ein. Ebenfalls einen kleinen Abstecher müssen Sie machen, wenn Sie die Schleuse besuchen wollen. Weiter radeln Sie durch die Wesermarsch nach Grinden, hier geht's an Wochenenden und Feiertagen mit der Fähre "Gentsiet" ans andere Weserufer. Aber unser Rundweg führt Sie auf dieser Flussseite in weitem Bogen über Meyerwiede zum Campingplatz Drosselhof mit Gelegenheit zur Einkehr. Nachdem Sie sich mit Buchweizentorte gestärkt haben, bewundern Sie in Hagen, wo die Häuser sicherheitshalber auf Wurten stehen, die Störche in ihren Nestern, statten der "Wesermühle" (Oelmühle,Hagen Nr. 4) einen Besuch ab und gelangen durch die typische Marschlandschaft zur Kanalbrücke (Schiffsanlegestelle) und von dort nach Daverden. Die St.-Sigismund-Kirche mit ihrer Orgel, die in Teilen von Arp Schnitger stammt, lohnt einen Besuch, ebenso auch die Freilichtbühne im Daverdener Holz, bevor Sie wieder zum Ausgangspunkt, dem Rathaus Langwedel (mit Burgausstellung) gelangen.
Damit alle auf dem richtigen Weg bleiben
Überall entlang des Langwedeler Rundweges laden Sitzgruppen zum Verweilen ein. Im Frühling, vor Beginn der Fahrradsaison, macht sich der TVL-Vorstand auf, um den Radweg "Langwedel erFahren" herzurichten. Die Sitzgruppen werden kontrolliert und gereinigt, ebenso werden auch die Wegweiser überprüft und ggf. ergänzt. Damit dieser Weg auch weiterhin so attraktiv ist wie bisher ! In der aktuellen Radweg-Karte sind die 13 Sitzgruppen und auch die am Wege liegenden Gaststätten/Café's/Imbisse verzeichnet.
An besonders historisch interessanten Plätzen wird der Touristik-Verein Langwedel zum Frühjahr 2010 Info-Schilder aufstellen. Das gilt auch für zwei Schilder,die auf den 53.(nördl.)Breitengrad hinweisen.
Radweg- und Sitzgruppen - "Paten" werden noch gesucht !
Wegen der Eisenbahn-Brückenbaumaßnahme in Langwedel-Förth wurde die Streckenführung des Radwegs ab Juni 2009 verlegt: Ab Rehbock/Güttner geht der Fahrradverkehr über die Ampel zum Burgbad, dann am Fußballplatz vorbei über den Weg "Quappenbruch" zur Langwedeler Bahnhofstraße, weiter durch den Bahntunnel und dann rechts ab über Birkenallee Richtung Förth/Kronsberg auf die alte Strecke nach Nindorf.
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