Sensationelle Weltpremiere von freEmotion in Haberloh am Muttertag

Wer das Glück hatte, einen Platz im ausverkauften Hofcafe Haberloh zu bekommen, konnte sich einfach der Musik und dem Moment hingeben und den Gefühlen freien Lauf lassen beim Konzert des Trios FreEmotion. Kopf des emotionalen Trios ist die vielversprechende und talentierte Gitarristin Tatyana Ryzhkova. Auf YouTube zählt die in Weißrussland geborene Gitarrenvirtuosen bereits zu den meist geklickten Gitarristinnen und Gitarristen der Welt – wer ihre Musik kennt, weiß, dass ihre klassischen Konzerte auch sicherlich bald zu den am besten besuchten der Welt avancieren.

Anton fialko, Tatyana Ryzhkova, Vitali Schepilo

Für ihr Trio FreEmotion holte sich die begabte Musikerin noch zwei weitere Mitstreiter dazu, die ihr Gitarrenspiel ergänzend untermalten, ohne jedoch zu aufdringlich zu sein. Anton Fialko (Saxophon) und Vitali Schepilo (Kontrabass) bewiesen sich als richtige Wahl und als Meister ihrer Fächer. Während Tatyana Ryzhkova den meisten Zuschauern als Zauberin der Gitarre ein Begriff war, blies Anton Fialko auf dem Saxophon atemberaubende Improvisationen Töne, die nicht von dieser Welt zu stammen schienen, während Vitali Schepilo nicht nur seinen Kontrabass besonders lieb hatte, sondern ihn dabei zärtlich und imperativisch zupfte. Dabei reihte sich eine Gänsehautphase an die andere.

Ihre Version des argentinischen Komponisten Jorgo Cardosos »Milonga« war eines der Höhepunkte des Abends. Dieses Stück wurde unter anderem von David Russell auf dem Grammy-nominierten Album »Aire Latino« eingespielt und erreichte in der Version von freEmotion ihr Sahnehäubchen.

Einer absolut emotionalen Höhepunkte war ein Stück, das Anton seiner extra für das Konzert aus Moskau eingeflogenen Mutter spielte. Er verschmolz mit seinem Saxophon, spielte weiche, verwickelte Linien, wand sich sich förmlich hinein, entlockte ihm Phrasen, als wäre er Gott persönlich, während seiner Mutter die Tränen aus den Augen rannen.

Drei Zugaben forderten die begeisterten Zuschauer ein. Das Trio beendete seine sensationelle Premiere mit Tatyana Ryzhkovas Song »Dream«, ein Lied das alle Sehnsüchte dieser Welt ausdrückte.

Ein Gast formulierte es am Ende so: „Das war Musik in einer Qualität und Dichte, wie ich sie bisher ganz selten erleben durfte – mit einem sehr angenehmen Publikum“.

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